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Kosten & Versicherung

Wer zahlt was bei Brandschaden?

Überblick über die wichtigsten Versicherungen, typische Kosten und die Direktabwicklung mit dem Sanierungsbetrieb.

Brandschäden gehen schnell in die Zehntausende — die gute Nachricht: in den allermeisten Fällen übernimmt die Versicherung. Hier ein Überblick, welche Versicherung welche Kosten trägt, was Sie selbst zahlen müssen und wie die Direktabwicklung mit dem Fachbetrieb funktioniert.

Welche Versicherung zahlt was?

Wohngebäudeversicherung

Zahlt für Schäden am Gebäude:

Hausratversicherung

Zahlt für Schäden am Inventar:

Privathaftpflichtversicherung

Zahlt für Schäden, die Sie bei Dritten verursachen — z. B. wenn Ihr Wohnungsbrand auf die Nachbarwohnung übergreift, die Tapeten dort durch Russ unbrauchbar werden oder die Wohngebäudeversicherung des Vermieters Regressansprüche stellt. Auch bei grober Fahrlässigkeit (z. B. Kerze ohne Aufsicht, Pfanne auf dem Herd vergessen) leistet die Privathaftpflicht meist mit Ausnahme von Vorsatz.

Hausbesitzer-Haftpflichtversicherung

Für Vermieter: deckt Schäden ab, die Mieter oder Besucher durch bauliche Mängel an Ihrem Gebäude erleiden — relevant z. B. bei Bränden durch defekte Elektroinstallation.

Glasversicherung

Optional als Zusatzbaustein: Bei Fensterglas-Brüchen durch Brand oder Löscheinsatz (Druck, Hitze) übernimmt diese Versicherung die Erneuerung. In Hamburg in Altbauten mit großen Fenstern relevant.

Was übernimmt die Versicherung NICHT?

Direktabwicklung mit dem Fachbetrieb

Die meisten Sanierungsbetriebe in unserem Netz bieten Ihnen die direkte Abrechnung mit der Versicherung an. Praktisch sieht das so aus:

  1. Sie unterschreiben eine Abtretungserklärung: damit gehen Ihre Ansprüche gegenüber der Versicherung auf den Sanierungsbetrieb über.
  2. Der Betrieb übernimmt die Kommunikation mit Ihrer Versicherung, erstellt einen Kostenvoranschlag und holt die Freigaben ein.
  3. Sie müssen nichts vorstrecken — die Rechnung geht direkt an die Versicherung.
  4. Nur eine eventuelle Selbstbeteiligung zahlen Sie aus eigener Tasche.

Diese Variante hat zwei Vorteile: Sie müssen nicht selbst mit der Versicherung verhandeln, und Sie haben kein Liquiditätsrisiko bei großen Schadenssummen.

Typische Kostenspannen (Hamburg, Stand 2026)

Zur Orientierung — die tatsächlichen Kosten hängen vom konkreten Schaden und der Belastung ab. Bei Versicherungsschäden ist die genaue Höhe für Sie meist sekundär, weil die Abrechnung direkt zwischen Versicherer und Sanierungsbetrieb läuft.

Was Sie auch ohne Versicherung tun können

Falls Sie keinen Versicherungsschutz haben oder die Versicherung nur teilweise leistet:

Kostenlose Schadensaufnahme

Wir bieten eine kostenfreie erste Schadensbegutachtung — Sie erhalten einen Sanierungsplan inkl. Kostenvoranschlag für Ihre Versicherung.

Hotline Brandsanierung
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